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Ziel erreicht - der JTL-Shop für AH-Möbelkontor aus Lage geht online.

Pünktlich zum Jahreswechsel startet der Internetshop von Herrn Ahlemeyer aus Lage. Der Shop basiert auf dem JTL-Shop3 und wird mit der kostenfreien Warenwirtschaft von JTL angesteuert. Hierdurch kann der Kunde alle seine Geschäfte über eine zentrale Schnittstelle abbilden. Denn im kommenden Jahr geht es direkt mit der Anbindung an eBay und Amazon weiter.

www.ah-moebelkontor.de

Wettbewerb belebt das Geschäft - warum sollte das bei Social Media Anbietern anders sein? Google+ hat sich bekanntermaßen die Schwächen von Facebook zu nutzen gemacht und z.B. mit den Circles zwar eine durchaus bekannte Funktion aufgegriffen, diese aber sehr tranparent zur Verfügung gestellt. Die Freude über die Listen hat die Macher von Facebook wohl aufhorschen lassen, denn nun wurden in diesem Bereich Neuerungen eingeführt. 

Facebook Auto-Listen

Eigene Listen konnte man ja schon lange erstellen und im letzten Update wurde die Zuordnung bei den Beiträgen vereinfacht. Nun hat Facebook zusätzlich eigene Listen erstellt. So gibt es neben automatisch gefüllten Listen wie Schule und Wohnort auch solche wie "Enge Freunde", die zunächst noch leer sind. Klickt man auf diese Listen, werden die Beiträge auf der Facebook Startseite gefiltert und man sieht nur noch die der aktuellen Auswahl. Zusätzlich wird im rechten Seitenbereich Vorschlagsliste angezeigt um so evtl. relevante Personen zur Liste hinzuzufügen. 

 

 

Ergänzend hierzu, findet man nun in den Profilen der Freunde eine neue Leiste. Neben den Abonnements, auf die ich später eingehe, findet man dort einen Button mit der Aufschrift "Freunde". Hier wird nun sehr simpel dargestellt, in welchen Listen sich dieser Kontakt befindet. Klar lässt sich hier auch sehr einfach die Zuordnung verändern. 

Da ich schon immer ein Freund dieser Möglichkeit war sehr selektiv mit Informationen umzugehen, begrüße ich natürlich diese neue Transparenz auf FB. 

 

 

 

 


Abonnements

Diese neue Funktion ermöglicht es, sein eigenes Profil für Fremde freizugeben - aber nur bedingt. Ich kann nun erlauben, dass mir gänzlich unbekannte Personen meine öffentlichen Posts abonnieren. Dies ist ganz wichtig, da man sich ja nicht alles für jeden schreibt. Damit andere das tun können, muss man zunächst Abos des eigenen Profils erlauben. Dies kommt insbesondere denen zu Gute, die die 5000er Freundesgrenze schon erreicht haben und nicht auf ein Seitenprofil umstellen möchten. 

Neben dieser eigentlichen Hauptfunktion ist nun aber noch ein zusätzliches kleines "Schmankerl" in derProfilen der Freunde zu finden. Neben dem eben erwähnten "Freunde" Button findet man nun auch den Knopf für "Abonniert". Hier kann ich genau auswählen, was ich von diesem Kontakt lesen möchte. Standard ist hierbei "Die meisten Aktualisierungen", wobei das ja durchaus nicht bei allen ausreicht. Im unteren Bereich kann man zusätzlich noch über einzelne Punkte entscheiden. So besteht z.B. die Möglichkeit die Spiele Benachrichtungen gar nicht mehr anzuzeigen... oder interessiert es wirklich, wenn jemand angefangen hat Happy irgendwas zu spielen? 

Nach das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein eine Pressemitteilung heraus gegeben hatte, die das Abschalten der Social Media Plugins fordert (siehe: https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm), kochen die Diskussionen im Netz wieder hoch, in wie weit man die Button zur Weiterempfehlung noch nutzen darf / sollte. 

Eine sehr schöne Lösung wurde nun von Heise präsentiert - die 2 Klick Lösung. Die Buttons sind beim Laden der Seite zunächst deaktiviert (es ist auch anders möglich, macht aber von der Grundidee her keinen Sinn) und müssen vom Benutzer zunächst aktiviert werden. Fährt man mit der Maus über den Button, so erscheint eine kurze Belehrung, dass bereits beim Aktivieren Informationen an Dritte gesendet werden. Der Text ist über die Javascript Datei editierbar. 

Zu beachten ist, dass man ergänzend eine Information in die Datenschutzhinweise schreiben sollte, um Ärger zu vermeiden. 

Alles in allem eine sehr schöne Lösung, die ich auch testweise auf dieser Seite eingebunden habe. Die benötigten Dateien nebst Anleitung finden sich hier: http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/

Bei der großen Frage - wie bekomme ich möglichst schnell möglichst viele Fans - greifen insbesondere große Unternehmen auf Gewinnspiele zurück. Der Reiz des Glückes lockt auch schnell viele neue "Liker" auf die Seite, aber was bringen mir die Pseudofans? Brauche ich nur Quantität oder Qualität?

Ganz klar Qualität. 

Jüngstes Beispiel ist die Fanpage von Notebookbilliger.de. Bis gestern (05.09.2011) wurden unter den Fans etappenweise Nintendo 3DS verlost. Vorgabe war eben eine steigende Fanzahl mit dem Ziel die 40.000er Marke zu knacken. Wie erwähnt, wurde dieses Ziel auch erreicht. Selbst in diesem überschaubaren Bereich ist es schon fraglich, wie viele der neuen Liker auch nur das geringste Interesse an den Angeboten des Unternehmens haben. Aber das war längst nicht alles. 

Wie mehrfach in der Presse berichtet wurde, plant HP den Verkauf der PC Sparte und des WebOS. Letzteres ist auch Bestandteil des HP TouchPad, welches sich recht schleppend abverkaufte. Mit der Veröffentlichung der Verkaufspläne viel auch prompt der Preis für das Pad rapide ab und im Onlinestore von HP ist es ausverkauft. 1300 Stück der 32GB Variante hat sich Notebooksbiller.de zu eigen gemacht um diese zum Schnäppchenpreis zu verkaufen. Dies wurde auch gestern bekannt gemacht. Seit der Bekanntmachung ist die Fanzahl um weitere ca. 50.000 !!! Fans gestiegen und liegt nunmehr bei round about 90.000. Hier ist nun aber ganz klar, dass es sich um reine Schnäppchenjäger handelt und nicht um wirklich relevante Fans. 

Ist das nun ein Problem? Ich denke ja. Die Leute treiben sich seit gestern permament auf der Seite und im Ondango Shop des Unternehmens rum, damit auch blos der Deal nicht verpasst wird. Der Shop lädt aktuell nicht mehr und bereits gestern hat Omango auf der eigenen Webseite den Hinweis angebracht, dass es zu Problemen durch die Aktion kommt. Ebenso darf man auch die wirklichen Fans nicht außer acht lassen - also die potentiellen Kunden, die nicht nur Gewinne oder Superschnäppchen abgreifen wollen. Man liest viele verärgerte Stimmen, die ich zwar auch nur zum Teil nachvollziehen kann, aber die man dennoch nicht ignorieren darf. Aus meiner Sicht wäre es clever gewesen, die Aktion unvermittelt zu starten, also "ab sofort 1300 HP TouchPads zum Hammerpreis". Dann wären die belohnt worden, die dem Unternehmen sowieso wohl gesonnen sind und nicht die reinen Schnäppchenjäger. 

Erfahrungsgemäß gibt es bei den Aktionen immer Neider, die irgendetwas zu meckern haben - da muss man drüber stehen. Generell sollte man sich aber genau Gedanken machen, wen man erreichen will und kann und vor allem mit welchen Mitteln. 

Sich oder sein Unternehmen bei Facebook zu präsentieren ist definitiv immer ein sehr individueller Vorgang. Jedes Unternehmen und jede Person hat eine eigene Vorstellung davon, wie man sich nach Außen darstellen möchte. Möglichkeiten bieten sich bei Facebook einige. Wichtig ist, dass es eine Unterscheidung zwischen Personenprofilen und Unternehmensseiten gibt. Derzeit findet man zwar einige Unternehmen, mit denen man sich "befreunden" kann, was aber Seitens Facebook nicht gewollt ist. So kann es durchaus zukünftig passieren, dass die ganzen Freunde weg sind, weil das Profil gelöscht wurde. Wer das für Quatsch hält, der darf aktuell einen Blick auf Google+ werfen, wo das schon praktiziert wird.